Sonder-Infopost | Mai 2020 | Webansicht Infodienst Oliver Grundmann | 14.05.2020



Liebe Leserinnen und Leser,

die COVID19-Pandemie konnten wir durch einschneidende Beschränkungen erfolgreich bremsen. Die notwendigen Maßnahmen zur Einschränkung der Grundrechte haben wir uns nicht einfach gemacht. Ich bin bis heute fest davon überzeugt, dass die Entscheidungen richtig und wichtig waren. Das Ziel, die Neuinfektionen zu senken und die Krankenhauskapazitäten auszuweiten, haben wir erreicht. Derzeit sind im Landkreis Stade zehn Personen an Corona erkrankt und im Landkreis Rotenburg Wümme sieben. Die Infektionsquote ist in beiden Landkreisen kaum mehr messbar. Daher war eine Neubewertung der Lage auch dringend geboten. 

Ich gehe verstärkt in Betriebe und Einrichtungen, um vor Ort Lockerungen auszuloten. Gerade uns, als direkt gewählte Abgeordnete, kommt in dieser Situation des Abwägens zwischen Gesundheitsschutz, unternehmerischer Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Freiheit eine hohe Verantwortung zu. Wir sehen uns umso mehr als Sprachrohr unserer Wahlkreise und haben in Berlin den Druck für Lockerungen erhöht.

Die Beschlüsse der Ministerpräsidenten mit unserer Kanzlerin, welche eine Obergrenze von Neuinfektionen vorsehen, ebnen nun ein Stück weit den Weg zurück zur Normalität. Wenn ein regionaler Anstieg kommen sollte, obliegt es den originär zuständigen Bundesländern und vor allem den Landkreisen entschlossen die verhältnismäßigen Maßnahmen zu treffen. Das Virus verteilt sich schließlich nicht national, sondern regional ungleichmäßig. Was im Westen passt, kann im Norden zu viel werden und im Süden zu gering erscheinen. Existenzielle Eingriffe in das wirtschaftliche und öffentliche Leben müssen aber verhältnismäßig sein. Niedersachsen hat mit seinem Stufenplan klug reagiert. Ich danke hier vor allem meinen Kollegen aus dem Landtag Kai Seefried, Dr. Marco Mohrmann, Eike Holsten und Helmut Dammann-Tamke für Ihren unermüdlichen Einsatz in die richtige Richtung.

In der Corona-Pandemie gibt es übrigens auch außerordentlich gute Nachrichten zu verkünden: In Hamburg hat Anfang der Woche der Bau der A26-West begonnen. Endlich bekommt der Unterelbe-Raum die Anbindung an die A7. Stade und Hamburg rücken damit noch enger zusammen und die Fertigstellung bis 2025 ist zum Greifen nah. Das und mehr in dieser Newsletter-Ausgabe. 

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen! 
 

Ihr Oliver Grundmann


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