Grundmann besucht DRK-Kreisverband Bremervörde

Zum Auftakt seiner alljährlichen Sommertour durch den Wahlkreis besuchte der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes in Bremervörde und zeigte sich beeindruckt von der Leistungsbereitschaft der vielen Aktiven des DRK. Im Gespräch mit dem Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Frank Pingel, dem DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Eckhoff sowie den Mitarbeitern vor Ort informierte sich Grundmann über aktuelle Herausforderungen der haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeit. Zuvor hatte der Abgeordnete bereits den DRK-Kreisverband Stade sowie die DRK Schwinge Werkstätten besucht.

„Soziales und ehrenamtliches Engagement sind die Basis unserer Gesellschaft. Mein Dank und meine Anerkennung gilt den zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Kräften, die sich jeden Tag für das Wohl ihrer Mitmenschen und der Allgemeinheit einsetzen. Sie sind Helden des Alltags“, so Grundmann.

Neben der guten Entwicklung des DRK-Kreisverbandes sowie der herausragenden Rolle des DRK in Notsituationen der Flüchtlingskrise, umfasste die Diskussion auch die zunehmende Aggression gegenüber Hilfs- und Rettungskräften.

„Wer Hilfs- und Rettungskräfte bei ihrer wichtigen Arbeit behindert oder gar angreift, der muss künftig mit härteren Strafen rechnen. Das haben wir im Bundestag durchgesetzt. Dieser bessere Schutz für die Menschen, die sich täglich für die Gesundheit und Sicherheit anderer einsetzen, lag mir besonders am Herzen. Deshalb habe ich mich mit aller Entschlossenheit in Berlin dafür eingesetzt“, so Grundmann. Er fordert mehr Konsequenz gegen Gewalttäter und Extremisten.

„Nicht zuletzt die Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg sollten jedem die Augen geöffnet haben, dass einzig der Staat dazu berechtigt und auch anzuhalten ist, mit seinem Gewaltmonopol für Recht und Ordnung zu sorgen. Dabei müssen wir Polizei, Hilfs- und Rettungskräften mit aller Entschiedenheit den Rücken stärken“, so Grundmann.

Durch die Anpassung des § 115 des Strafgesetzbuches werden Angriffe auf Rettungskräfte mit Angriffen auf Polizeibeamte gleichgestellt. Zukünftig werden diese mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren geahndet.