Wolfsangriff auf Menschen in Niedersachsen

03.12.2018

Abgeordneter Oliver Grundmann fordert strenge Regulierung.

Während der Wolfsbiss von Bülstedt noch aufgeklärt wird, haben Oliver Grundmann und die Unionsfraktion im Deutschen Bundestag eine klare Marschrichtung vorgegeben. Im Fraktionspapier „Wölfe in Deutschland – Sorgen ernst nehmen, Sicherheit schaffen, Bestände regulieren“ fordern die Abgeordneten die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht und einen effektiven nationalen Wolfsmanagementplan.

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann hat diese Initiative durch seine parlamentarischen Anfragen mit initiiert: „Die unregulierte Ausbreitung von Wolfrudeln in Niedersachsen entwickelt sich zu einem echten Problem. Die Politik muss daher alles tun, um die Menschen zu schützen. Wir brauchen einen Schutzschirm gegen Wölfe.“ so Grundmann. „Es braucht eine rückhaltlose Aufklärung dieses Angriffs. Sollte sich dies bewahrheiten, müssen die Wolfsbestände schnellstmöglich reguliert werden. Es braucht eine Wolfsobergrenze.“ so der Abgeordnete weiter.

Grundmann traf sich dazu mit dem Vorsitzenden des Gesprächskreises Jagd, Fischerei und Natur Henning Otte sowie mit dem Berichterstatter für das Thema Wolf im Landwirtschaftsausschuss Hermann Färber. „Ich bin mir mit meinem niedersächsischen Kollegen einig: verhaltensauffällige Wölfe sind eine zunehmende Gefahr, auch für den Menschen.“ so Otte. Auch Färber teilt diese Auffassung: „Auffällig gewordene Wölfe, die sich z. B. Menschen gefährlich annähern oder Weidezäune überwinden, müssen entnommen werden können.“.

Grundmann appellierte zudem an den Koalitionspartner: „Spätestens jetzt sollten auch die Sozialdemokraten verstanden haben, dass Wölfe keine Kuscheltiere sind. Ich erwarte daher, dass die SPD der Regulierung von Wolfsbeständen nicht weiter im Weg steht.“.

Bild: v.l.n.r.: Hermann Färber MdB, Oliver Grundmann MdB, Henning Otte MdB