Grundmann in Bundesfachausschuss berufen

09.07.2019

Die CDU Deutschlands hat den Abgeordneten Oliver Grundmann in ihren Fachausschuss für Umwelt und Landwirtschaft berufen. „Ich freue mich sehr, dass Oliver Grundmann die Arbeit unserer Partei durch sein Wissen und Engagement tatkräftig unterstützt“, so CDU Generalsekretär Paul Ziemiak.

Grundmann nimmt seine zusätzliche Aufgabe innerhalb der Bundespartei gerne wahr: „Die Zukunftsthemen Umwelt- und Klimaschutz werden in der Gesellschaft derzeit intensiv debattiert. Auch innerhalb der Union wird um die richtigen Wege und Lösungen gerungen. Ich freue mich, zukünftig meinen Beitrag zur Ausrichtung der Partei einbringen zu können. Beim Klimaschutz setze ich mich für eine CO2-Bepreisung ein, weil diese zur Lenkungswirkung nötig sein wird. Mir ist es dabei vor allem wichtig, dass diese sozialverträglich ausfällt. Nachhaltig wird sie nur dann sein, wenn es einen vernünftigen Interessenausgleich zwischen ökologischen, wirtschaftlichen und soziale Aspekten gleichermaßen gibt.“ so der Bundestagsabgeordnete.

„Als Vorsitzender der Küstenparlamentarier meiner Fraktion beobachte ich, wie momentan insbesondere die maritime Branche beim Thema Klimaschutz auf dem richtigen Kurs ist. Vom Ausbau der Offshore-Windenergie an unseren Küsten bis hin zur Umstellung der Schiffsantriebe von Schweröl hin zu klimafreundlicherem Flüssigerdgas, passiert dort gerade sehr viel. Diesen Weg werden wir entschlossen weitergehen. Auch um diese Entwicklung zu fördern und voranzutreiben, ist der Bau von Importterminals für Flüssigerdgas wichtig. Stade ist hier neben Brunsbüttel und Wilhelmshaven ein starker Standort. Gerade der Unterelbe- und Elbe-Weser-Raum bietet hervorragende Zukunftschancen im Bereich der klimaneutralen Wasserstoffwirtschaft. Gleichzeitig darf es bei der Erarbeitung von Lösungen keine Denkverbote geben. Technologien wie die Abspaltung und Speicherung von CO2 bieten neue technologische Erkenntnisse, die als Brückenlösung auch in Deutschland einen wertvollen Beitrag zur CO2-Reduktion eröffnen können. Deutschland hat das richtige Knowhow und somit beste Voraussetzungen, um das führende Land bei Umweltinnovation auf der Welt zu werden, davon bin ich überzeugt. Durch Innovation Vorreiter sein, das muss auch das klare Ziel der Union sein und dafür möchte ich mich im Bundesfachausschuss einsetzen.“ so Grundmann weiter.

Grundmann ist seit 2013 Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit des Deutschen Bundestages. Bereits vor seinem Direktmandat war der CDU-Politiker aus Stade als Geschäftsführer eines mittelständischen Recyclingunternehmens tätig. Seine langjährigen praxisbezogenen Erfahrungen kann er nun auch in den neuen Bundesfachausschuss einbringen.  Die CDU möchte mit der Einsetzung der Fachausschüsse thematische Positionen entwickeln und in die politische Diskussion sowie in ihr Grundsatzprogramm einbringen.