E-Mobilität: Grundmann wirbt für 100 Mio. Euro Fördertopf

27.09.2019

Zum Ausbau der Infrastruktur von E-Ladestellen können sich Kommunen und Privatinvestoren erneut um Fördermittel des Bundes bewerben. Mit dem vierten Aufruf im Bundesprogramm Ladeinfrastruktur fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Errichtung von bis zu 5.000 Normal- und 5.000 Schnellladepunkten. Dafür stehen rund 100 Mio. Euro bereit.

Grundmann: „Als zuständiger Berichterstatter für neue Antriebe meiner Fraktion im Deutschen Bundestag freue ich mich, dass die Förderprogramme des Bundes auf so großes Interesse stoßen. Eine lückenlose, flächendeckende Ladeinfrastruktur ist Grundvoraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität. Gemeinsam mit einem engmaschigen Netz aus Wasserstoff- und LNG-Flüssigerdgas-Tankstellen machen wir den ländlichen Raum fit für die automobile Zukunft.“

Ziel des Programms ´Ladeinfrastruktur` ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Dafür stellt das BMVI bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro bereit. Die Förderung umfasst bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten und neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

‎Für den dritten Aufruf des Förderprogramms können Privatinvestoren, Städte und Gemeinden noch bis zum 30. Oktober 2019 ihre Anträge stellen.

Alle Informationen zum Förderprogramm und für die Antragstellung finden sich auf der Website der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) unter www.bav.bund.de.