Wasserstoffprojekt – Grundmann freut sich über Fördergelder aus Berlin

Der  Elbe-Weser-Raum erhält eine Bundesförderung von bis zu 300.000 Euro in Form einer Zuwendung für Beratungs- und Planungsleistungen zur weiteren Ausarbeitung ihres Wasserstoff-Konzepts. Das Projekt „H2-Lastverkehr“ wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) als herausragendes Leuchtturmkonzept ausgezeichnet.

Der Stader Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann, zuständig für Wasserstoff- und Klimapolitik im Deutschen Bundestag, gratulierte von der Weltklimakonferenz: „Auch in Madrid wird Wasserstoff als absolute Schlüsseltechnologie gesehen. Gleiches gilt für unsere Elbe-Weser-Region, die wir mit Wasserstoff befeuern: Hier triff die exzellente Arbeit des Wasserstoffbeirates auf mutige Unternehmen und technisches Know-how. Wir wollen Wasserstoff-Modellregion für Deutschland werden. Bei uns fährt der weltweit erste Wasserstoff-Zug,  wir haben die ersten Wasserstoff-LKWs und wir sind der bundesweit größte Wasserstoffproduzent. Das ist in Berlin angekommen. Und deshalb stehen wir ganz oben auf dem Zettel, wenn es um Fördergelder und Modellprojekte geht.“

Grundmann weiter: „Durch eine Bündelung der Förderung in bestimmten Vorreiter- und Leuchtturmregionen und durch eine Durchdringung der regionalen Wirtschaft, Mobilität und Energieversorgung können der reale Einsatz der Technologie auf breiter Ebene auch mit Außenwirkung demonstriert, Synergien genutzt und Investitionssummen gemindert werden.“

Das BMVI gestaltet und unterstützt mit dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) durch die Förderung von Forschungs- und Entwicklungs-, aber auch von Beschaffungsvorhaben aktiv die Markteinführung von Wasserstoff- und Brennstoffzellenanwendungen. Ziel ist neben dem Beitrag zum Klimaschutz insbesondere der Erhalt und Ausbau der Technologieführerschaft der deutschen Industrie und die damit verbundene Schaffung und Sicherung zukunftsfähiger Arbeitsplätze.