Grundmann mit Verteidigungsstaatssekretär Grübel in Seedorf

Truppenbesuch beim Fallschirmregiment 31 in Seedorf. Gemeinsam mit Verteidigungsstaatssekretär Markus Grübel informierte sich der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann über den Ausbildungsstand der kurz vor dem Einsatzbefehl stehenden Seedorfer Fallschirmjäger. Rund 400 Soldatinnen und Soldaten bereiten sich derzeit intensiv auf ihre voraussichtlich im Frühjahr beginnenden Einsätze in Afghanistan und Mali vor.

Staatssekretär Grübel und der örtliche MdB Grundmann lobten die Professionalität und Entschlossenheit der hochmotivierten Truppe. Im Gespräch mit dem Kommandeur des Fallschirmjägerregiments 31, Oberst Christian von Blumröder und den Vertrauenspersonen der Kompanien informierten sich beide Bundespolitiker über die speziellen Herausforderungen der Fallschirmjäger für den bevorstehenden Auslandseinsatz. Grundmann plädierte für bestmögliche Ausrüstung bei anstehenden Neubeschaffungen.

Grundmann: „Seit jeher gelten Fallschirmjäger als Eliteeinheit, mit dem Mut, sich aus Hubschraubern oder per Fallschirmsprung mitten im Einsatzgebiet absetzen zu lassen. Die persönliche Schutzausrüstung muss top sein. Wir wollen, dass sie heil nach Hause kommen. Mit wertvollen Einblicken und wichtigen Erkenntnissen im Gepäck werden wir uns in Berlin dafür einsetzen. Bereits in diesem Jahr haben wir den Verteidigungshaushalt um weitere zwei Milliarden auf rund 37 Milliarden Euro erhöht. In der mittelfristigen Finanzplanung sind bis 2020 knapp 40 Milliarden Euro veranschlagt – langfristig sehe ich das NATO-Zwei-Prozent-Ziel (zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes) als notwendiges Rüstungsvolumen“, so Grundmann.  Eine finanzielle und personelle Aufstockung der Bundeswehr halten die beiden Bundespolitiker gerade auch mit Blick auf aktuelle Bedrohungsszenarien in Afrika, dem Nahen Osten, der  Ukraine und dem Pulverfass Nordkorea für unabdingbar. Und auch ein Einsatz der Bundeswehr im Inneren sei vorstellbar. Grundmann: „Angesichts der Bedrohung unserer inneren Sicherheit durch islamistische und extremistische Kräfte kommt der Bundeswehr eine immer wichtigere Rolle zu – nicht nur zur Verteidigung unserer Außengrenzen. Aber dafür braucht die Bundeswehr auch die notwendige Ausrüstung – und öffentliche Wertschätzung. Unsere  Soldatinnen und Soldaten haben es verdient, dass wir ihnen den Rücken stärken und die Anerkennung zeigen, die sie verdienen! Ich werde mich daher im Bundestag und in der Öffentlichkeit dafür einsetzen, dass die Bundeswehr die Ausrüstung und Mittel erhält, die sie braucht, um unser aller Sicherheit bestmöglich zu verteidigen.“

Mit Blick auf die Einsätze in Afghanistan und Mali: „Unseren auslandserprobten und kampferfahrenen Einheiten wünsche ich alles Gute. Ich bin stolz, dass unsere Kaserne in Seedorf diesen phantastischen Rückhalt in der Bevölkerung genießt. Hier bei uns übernehmen zahlreiche Gemeinden Patenschaften für die Regimentskompanien! Parteiübergreifend ziehen Kommunalpolitiker, ehrenamtliche Zivilisten und Soldaten an einem Strang! Und wenn nötig, fangen wir sie nach aufreibenden Einsätzen gemeinsam auf und geben ihnen Halt!“ so Grundmann abschließend.

Bilder:  Markus Grübel (PSts. der Verteidigung),  Christian von Blumröder (Kommandeur des Fallschirmjägerregiments 31), Oliver Grundmann (MdB)