Box-Event sprengt Rekorde – 80.000 Euro Charity-Erlös

Schirmherr Oliver Grundmann freut sich über Geldsegen für Hospiz und Krebsfürsorge

„Ein sensationeller Erfolg“, freut sich der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann. Seine Idee – Boxen für den guten Zweck – führte am Samstagabend zu einem wahren Geldsegen, der der Hospizarbeit zwischen Elbe und Weser und der Krebsfürsorge zugutekommen wird.

Vor rund 400 Zuschauern trugen spannende Box-Kämpfe zu einem Aufleben der Tradition des Sportes in der ehemaligen Box-Hochburg Bremervörde bei. „Vor allem für die jüngeren Athleten eine irre Kulisse, die den sportlichen Ehrgeiz weckt“, so Grundmann. Neben dem sportlichen Wettstreit stand aber vor allem der gute Zweck im Mittelpunkt des Abends, der neben dem Bundestagsabgeordneten durch die Träger des Bremervörder Wirtschaftspreises maßgeblich mitgestaltet wurde. „Einfach unglaublich wieviel möglich ist, wenn alle für den guten Zweck an einem Strang ziehen“, so Hausherr Dr. Michael Schröder, der als Vertreter der Bremervörder Wirtschaft einen großen Anteil an der Umsetzung der Charity-Idee hatte. „Geld spielt bei der Unterstützung des guten Zwecks natürlich eine Rolle. Für uns war vor allem wichtig, ein Licht für Menschlichkeit und Wärme anzuzünden“, so Grundmann weiter. Rund 55.000 Euro erbrachte alleine die Versteigerung der überdimensionalen Boxhandschuhe, die Grundmann in den vergangenen Wochen bundesweit von Prominenten und Spitzenpolitikern hatte signieren lassen. „Es begann mit der ersten guten Tag des Bundespräsidenten“, so Grundmann. Bundespräsident Steinmeier hatte wenige Minuten nach seiner Wahl eine der ersten Unterschriften geleistet. „Danach brachen alle Dämme“, freut sich Grundmann: „Ob Angela Merkel, Udo Lindenberg, Veronika Ferres oder Hape Kerkeling – die neuen Besitzer der Handschuhe können sich über echte Unikate freuen.“ Weitere Spendengelder konnten die Initiatoren über die Einnahmen des Abends generieren. So kamen insgesamt über 80.000 Euro zusammen. Die Spendenaktion soll mit dem Event-Abend aber nicht zu Ende sein. „Jetzt hoffen wir die 100.000-Euro-Marke zu knacken, um die wichtige Arbeit von Hospiz und Krebsfürsorge weiter zu unterstützen“, gibt sich Grundmann optimistisch.

Das in Bremervörde beheimatete Hospiz übernimmt die schwere Aufgabe, Menschen zwischen Elbe und Weser auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Die Einrichtung befindet sich in kirchlicher Trägerschaft, ist aber auf Spenden angewiesen, da Gästen und ihren Angehörigen keine Kosten entstehen sollen. Gäste werden unabhängig von Herkunft, Religion und Geldbeutel liebevoll umsorgt.

Die Reaktion der am Samstagabend anwesenden Superintendenten Wilhelm Helmers (Bremervörde) und Dr. Thomas Kück (Stade): „Die Summen, die heute Abend aufgerufen werden, um Menschen einen würdigen Abschied zu ermöglichen, haben uns sprichwörtlich umgehauen.“ Neben der Hospiz-Arbeit wird ein Teil der Spenden an die Krebsfürsorge gestiftet. Die Krebsfürsorge sei da, wenn die eigenen Worte fehlen würden. „Die Menschen, die hier arbeiten, verdienen meinen größten Respekt. Wir wollen mit unserer Unterstützung zeigen, dass wir Menschen, die anderen Hoffnung spenden, in ihrer schweren Arbeit begleiten und sie uns an ihrer Seite wissen“, so Grundmann.

Hospiz-Spendenkonto:

IBAN: DE35 2415 1235 0075 1198 83