Innovationskraft im Raum Selsingen

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann besuchte im Rahmen seiner Wahlkreistour innovative mittelständische Betriebe im Raum Selsingen. „Hier findet sich großes Innovationspotenzial und wahre unternehmerische Schätze“, so Grundmann.


Beim Besuch der Privatbrauerei des Selsinger Hofs, des Fahrzeugbauers Fricke, der Zimmerei Berendt und der Godenstedter Ölmühle überzeugte sich Grundmann vom großen Potenzial der Unternehmen. „Die Unternehmer, denen ich heute über die Schulter geschaut habe, sind echte Vorbilder für unsere Region und für jeden, der überlegt, sich mit einer guten Idee selbstständig zu machen. Sie haben gezeigt, dass man sich auch von Widerständen und Unkenrufen nicht abschrecken lassen darf“, stellte Grundmann heraus.


Grundmann besuchte während der Wahlkreistour auch den Wasserpark Farven und lobte vor allem den Zusammenhalt und die Gemeinschaftsleistung, die hier seit rund zwei Jahren erbracht wird. „Aktives Engagement für die Gemeinschaft und die eigene Heimatregion ist ein wertvoller Beitrag für das Leben in unseren Städten und Dörfern. Der Wasserpark Farven zeigt, was erreicht werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen“, so Grundmann.


Als große Herausforderung zeigten sich erneut die Auswirkungen der Geruchsemissionsrichtlinie (GIRL). „Unsere Dörfer dürfen nicht ausbluten“, stellt Grundmann klar. Praxisferne Vorgaben wie die GIRL erschwerten das Bauen auf dem Lande und hinderten junge Familien daran, in ihren Heimatdörfern dauerhaft sesshaft zu bleiben. „Die Jungen ziehen weg, die Dörfer sterben aus. Das dürfen wir nicht zulassen“, so Grundmann: „Deshalb setze ich mich in Berlin entschlossen für eine Änderung der praxisfernen Vorgaben ein.“

Derzeit sei bei Bundesumweltministerin Hendricks jedoch noch wenig Einsicht zu erkennen. Grundmann versprach, sich weiter mit aller Kraft für praxisgerechte Lösungen einzusetzen.