Grundmann besucht Stader Elbe-Klinikum

Im Rahmen seiner Wahlkreistour besuchte der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann das Stader Elbe-Klinikum. Grundmann sprach mit Pflegerinnen und Pflegern sowie der Pflegedienstleitung über die aktuellen Herausforderungen für die medizinische Versorgung in der Region.
„Es ist mir wichtig, das Ohr nah an den Menschen zu haben und aus erster Hand zu erfahren, wo in der Praxis der Schuh drückt. Als Sohn einer ehemaligen Kinderkrankenschwester weiß ich, welchen großen persönlichen Einsatz Ärzte, Hilfs- und Rettungskräfte täglich für die Gesundheit der Menschen erbringen. Deshalb habe ich einen gesunden Gruß aus dem Alten Land überbracht, um einfach mal Danke zu sagen. Die wertvolle Kombination aus Einsatzbereitschaft und hoher fachlicher Kompetenz machen unsere Krankenhäuser zu sicheren Ankern einer verlässlichen, medizinischen Versorgung“, so Grundmann.


Der Klinik-Besuch ist eine weitere Station seiner Tour durch den Wahlkreis, die einen besonderen Schwerpunkt auf das Themenfeld „Pflege“ und die medizinische Versorgung legt. Zuvor hatte Grundmann bereits Landarzt Dr. Ulf-Johannes zum Felde bei seinen Hausbesuchen im Raum Selsingen begleitet und sich beim Besuch der Einsatzleitstelle des Landkreises Rotenburg in Zeven sowie der dortigen DRK-Rettungswache über Konzepte einer zuverlässigen Notfallrettung informiert. Folgen wird ein Praktikum in der Notaufnahme des Elbe-Klinikums und der Besuch des Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege, Karl-Josef Laumann, am 2. September, in Stade.


Langfristig sei die Sicherung der medizinischen Versorgung der Region ein wichtiges Zukunftsthema. „Der Zusammenschluss der Elbe- mit den OsteMed-Kliniken zu einem gemeinsam Schlepperverbund wird die Region aus medizinischer Sicht voranbringen“, betont Grundmann, der vor kurzem zum Aufsichtsratsvorsitzenden der OsteMed-Kliniken gewählt wurde. Er zeigte sich zuversichtlich, dass durch die Nutzung von Synergien und Bildung von Schwerpunkten an den bisherigen Standorten eine nachhaltige Versorgungsstruktur geschaffen werden könne. Dem Vorstoß der Landesvertretung der Ersatzkassen, wonach kleinen Klinikstandorten die Zuschüsse des niedersächsischen Sozialministeriums gestrichen und diese so zur Schließung gezwungen werden sollen, erteilte Grundmann eine klare Absage: „Dieser Vorschlag ist für den ländlichen Raum unverantwortlich.“ Eine verlässliche Versorgung könne im ländlichen Raum nur im Verbund größerer Standorte mit kleineren Zweigstellen garantiert werden.