6,98 Millionen für schnelles Internet im Kreis Stade

Der Landkreis Stade wird vom Bund mit rund 6,98 Mio. Euro beim Breitbandausbau gefördert und erhält damit die volle Summe der beantragten Fördermittel. Bundesminister Alexander Dobrindt überreichte den Förderbescheid im Rahmen eines Festakts im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Beisein des Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann an den Ersten Kreisrat Dr. Eckart Lantz.
„Schnelles Internet ist ein entscheidender Standortfaktor und ein zentraler Wirtschaftsmotor im ländlichen Raum. Deshalb greift die Bundesregierung den Kommunen beim Abbau weißer Flecken unter die Arme. Der Förderungsbescheid ist ein großer Erfolg für den Landkreis Stade und eine kräftige Investition in den Ausbau unserer Datenautobahnen“, so Oliver Grundmann.


Der Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Enak Ferlemann betont: „Mit dem Ausbau unserer digitalen und verkehrlichen Infrastruktur stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit des ländlichen Raumes. Nach der Aufnahme unserer wichtigen Infrastrukturvorhaben in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans ist unsere Region nun auch bei der Förderung des Breitbandausbaus vorne mit dabei. Damit stellen wir die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung“.
„Wir brauchen leistungsfähige Datennetze, um auch in der Welt von morgen weiterhin an der Spitze zu stehen. Viele Dinge, die wir uns heute nur als Science Fiction vorstellen können, werden in 20 oder 30 Jahren normal sein. Künstliche Intelligenz, selbstfahrende Autos und 3-D-Drucker sind nur einige Beispiele für die rasante technische und digitale Entwicklung. Wir stehen vor einem digitalen Wandel, der gerade den ländlichen Räumen große Chancen eröffnet. Für mittelständische Unternehmen, die immer weniger Fachkräfte finden, können Sharing-Modelle und digitale Arbeitsplätze zukunftsweisend sein. Dafür ist der Ausbau unserer Datennetze ein entscheidender Baustein“, betont Grundmann.


Mit dem Bundesförderprogramm Breitbandausbau wird der Netzausbau in bislang unterversorgten Gebieten gefördert, in denen auch in den kommenden drei Jahren kein NGA-Ausbau durch private Investoren vorgesehen ist. Insgesamt stehen 2,7 Milliarden Euro für den Abbau weißer Flecken zur Verfügung. Gefördert werden im Regelfall 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, maximal 15 Millionen Euro pro Projekt. Das Bundesprogramm kann mit weiteren Förderprogrammen der Länder kombiniert werden. Bis 2018 sollen so flächendeckend Breitbandnetze mit einer Kapazität von mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung stehen.

Bild: BMVi