Milliarden für den Breitbandausbau

Kommunen und Landkreise können ab sofort Mittel aus dem Bundesförderprogramm Breitbandausbau beantragen. Insgesamt stehen 2,7 Milliarden Euro für den Abbau weißer Flecken zur Verfügung.
„Schnelles Internet ist in unserer digitalen Gesellschaft ein wichtiger Wettbewerbs- und Standortfaktor. Hier besteht vielerorts noch Nachholbedarf, auch in meinem Wahlkreis. Es kann nicht sein, dass unsere ländliche Region gegenüber den großstädtischen Ballungszentren benachteiligt wird. Diese digitale Spaltung soll durch das Bundesförderprogramm überwunden werden. Damit greifen wir den Kommunen beim Ausbau der Datenautobahnen unter die Arme. Bis 2018 sollen so flächendeckend Breitbandnetze mit einer Kapazität von mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung stehen. Ich rufe daher alle Städte, Gemeinden und Landkreise auf, sich zu beteiligen und einen Förderantrag zu stellen“, so der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann.


Mit dem Bundesförderprogramm wird der Netzausbau in bislang unterversorgten Gebieten gefördert, in denen auch in den kommenden drei Jahren kein NGA-Ausbau durch private Investoren vorgesehen ist. Gefördert werden im Regelfall 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, maximal 15 Millionen Euro pro Projekt. Beratungsleistungen bei der Planung und Erstellung der Antragsunterlagen werden mit bis zu 50.000 Euro gefördert. Das Bundesprogramm kann mit weiteren Förderprogrammen der Länder kombiniert werden.
Der erste Förderaufruf läuft bis zum 31. Januar 2016. Die Anträge können unter www.breitbandausschreibungen.de eingereicht werden. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.


Bild: Christiane Lang