Neue Förderung für Eigentümer und Mieter

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann begrüßt die neuen Fördermöglichkeiten des Bundes zum Einbruchschutz und altersgerechten Umbau.


Vor dem Hintergrund steigendender Einbruchzahlen zeigt sich Oliver Grundmann besorgt und mahnt zur Prävention: „Alle dreieinhalb Minuten wird eine Wohnung oder ein Haus in Deutschland aufgebrochen. Meist haben die Einbrecher leichtes Spiel, wenn sie nicht durch technische Möglichkeiten am Eindringen gehindert werden. Deshalb haben wir uns im Umwelt- und Bauausschuss dafür eingesetzt, den Bürgerinnen und Bürgern unter die Arme zu greifen. Ab sofort können private Eigentümer und Mieter finanzielle Unterstützung zur Abwehr von Wohnungs- und Hauseinbrüchen beantragen. Auch die Zuschüsse für das KfW-Förderprogramm ‚Altersgerecht Umbauen‘ haben wir nochmals deutlich angehoben.“
Wer seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbruch sichern möchte, erhält je nach Höhe der Investitionskosten Zuschüsse von mindestens 200 Euro bis maximal 1.500 Euro. Gefördert werden z. B. der Einbau von Alarm- und Gegensprechanlagen sowie einbruchhemmenden Türen und Fenstern und deren Nachrüstung. Wer Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch mit dem altersgerechten Umbau verbindet und in beides investiert, kann – je nach Höhe der Investitionskosten – einen Zuschuss von insgesamt mindestens 200 Euro bis maximal 5.000 Euro beantragen.


Grundmann: „Die Maßnahmen für den altersgerechten Umbau und den Einbruchschutz sind frei kombinierbar und machen sich so gleich doppelt bezahlt. Wer den Ausgang zur Terrasse mithilfe einer neuen Terrassentür stufenlos und damit barrierefrei gestaltet, erhöht durch einen verbesserten Schließmechanismus der neuen Tür auch gleich die Sicherheit der eigenen vier Wände. Dafür können dann gleichermaßen Gelder aus dem Programm zur Einbruchsicherung und dem Altersgerecht-Umbauen-Programm beantragt werden.“


Für den Förderstandard ‚Altersgerechtes Haus‘ steigt der Zuschuss auf 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten; maximal 6250 Euro können beantragt werden. Gefördert wird der Abbau von Barrieren, z. B. Einbau einer bodengleichen Dusche, Verbreiterung von Türen, Grundrissänderungen oder schwellenlose Hauseingangs- und Wohnungstüren.
Grundmann: „Wir wollen es ält

eren Menschen ermöglichen, in ihren eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben – solange es ihnen gut tut und solange sie das möchten. Das vertraute Wohnumfeld und die familiäre Geborgenheit sind wichtige Anker in ihrem Alltag“.
Bei allen Maßnahmen sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen förderfähig. Voraussetzung für die Förderung ist die Durchführung durch ein Fachunternehmen des Handwerks. „Insofern sind diese Maßnahmen auch ein kleines Konjunkturprogramm für das örtliche Handwerk“, so Grundmann.