Unterstützung für Zevener Nord-West-Spange

Bei einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann im Bundesverkehrsministerium hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann zusammen mit einer Delegation der Stadt und Samtgemeinde für eine Aufnahme der Ortsumgehung Zeven in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans stark gemacht. Teilnehmer der Delegation waren u.a. der Bürgermeister der Samtgemeinde Zeven, Jürgen Husemann und der Erste stellvertretende Bürgermeister der Stadt Zeven, Norbert Wolf.
„In Zeven schlägt das wirtschaftliche Herz des Landkreises Rotenburg. Die Stadt ist als aufstrebender Industriestandort auf eine gute Verkehrsanbindung angewiesen.

Die als Ortsumgehung geplante Nord-West-Spange ist eine sinnvolle und notwendige Maßnahme, damit Zeven nicht an dem steigenden Verkehrsaufkommen erstickt“, so Oliver Grundmann. Der Bürgermeister der Samtgemeinde Zeven, Jürgen Husemann, betont: „Mit der Erweiterung des DMK und dem Wegfall der Milchquote erwarten wir in den nächsten Jahren die Anlieferung von 7.500 Tonnen Milch pro Tag. Das sind täglich mehr als 300 LKW An- und Abfahrten allein beim DMK. Weiterer Schwerlastverkehr kommt hinzu. Eine Entlastung des Ortskerns ist daher dringend erforderlich“.


Eine weitere Zunahme des Verkehrsaufkommens wird durch den neuen Autobahnanschluss Elsdorf und die Nutzung der B71 als Querverbindung zwischen der A1 und der zukünftigen A20 bei Bremervörde erwartet.
„Mir war es wichtig, die Bedeutung der B71 Ortsumgehung an hervorgehobener Stelle zu verdeutlichen. Die professionelle Darstellung der Planungsgrundlagen durch die Zevener Delegation im Ministerium war ein wichtiger Schritt, um bei der Vielzahl der angemeldeten Straßenbauprojekte im Zuge der Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplans noch einmal Boden gut zu machen“, so Oliver Grundmann. Nun seien die Ergebnisse der innerministeriellen Prüfung abzuwarten. „Nach dem Gespräch sind wir vorsichtig optimistisch“, so der Erste stellvertretende Bürgermeister der Stadt Zeven, Norbert Wolf. Um das Verfahren zu beschleunigen und die Chancen zu vergrößern, werden Stadt und Samtgemeinde weitere Planungen vorantreiben.


Nach dem Bau des West-Rings hat die Stadt mit der Nord-West-Spange eine Alternative zur bisher geplanten Ost-Umgehung entwickelt. Die geplante B71 Ortsumgehung wurde durch das Land Niedersachsen für die Aufnahme in den neuen Bundesverkehrswegeplan und den Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen angemeldet.