Obstanbau im Alten Land gesichert

Das Bundesumweltministerium hat heute sein Einvernehmen zur Sondergebietsverordnung Altes Land erteilt. Damit besteht zwischen dem Bund sowie den beteiligten Ländern Niedersachsen und Hamburg Einigkeit.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann und der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann begrüßen die Entscheidung des Bundesumweltministeriums. „Diesem Beschluss war hinter den Kulissen ein hartes Ringen zwischen dem Umweltministerium und dem Landwirtschaftsministerium vorausgegangen, das zugunsten des Obstanbaus entschieden wurde. Ganz entscheidend haben uns hier Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt sowie die Hausleitung des BMUB und die Abgeordnete Gitta Connemann unterstützt, denen ich ausdrücklich danke“, so Oliver Grundmann.

Enak Ferlemann: „Damit ist es uns gelungen, noch rechtzeitig vor Ablauf der bisherigen Sonderregelung eine tragfähige Lösung für alle Beteiligten zu finden, die unseren Obstbauern Planungssicherheit gibt.“

Derzeit wird die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in den drei Obstanbaugebieten der Region durch eine spezielle Verordnung geregelt, die geringere Abstände zu Gewässern ermöglicht. Dies ist notwendig, da die Obstbauern durch die über Jahrhunderte gewachsenen Beetstrukturen mit ihrer hohen Gewässerdichte die EU-Vorgaben zum Pflanzenschutz nicht einhalten können. Die bisherige Sonderregelung läuft am 28. Februar 2015 aus.

„Mit dem entschlossenen Zusammenwirken aller Beteiligten haben wir einen großen Schritt zur dauerhaften Sicherung des Obstanbaus an der Elbe getan“, geben sich Oliver Grundmann und Enak Ferlemann zuversichtlich. Der Entwurf gehe am kommenden Montag in die Länderanhörung und könne damit planmäßig zum 1. März 2015 in Kraft treten. „Damit ist eines meiner Wahlziele erfolgreich umgesetzt“, so Oliver Grundmann.