Grundmann: Hohe Qualität des Trinkwassers schützen

Berlin. Die diesjährige Informationsfahrt des Wasserverbandes Bremervörde führte die Mitglieder des Verbandsausschusses und ihre Stellvertreter nach Berlin. Neben der Teilnahme an einer Plenardebatte des Deutschen Bundestages und der Besichtigung der Reichstagskuppel stand auch ein Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann zu den Belangen der Wasserversorgung auf der Tagesordnung.
Oliver Grundmann gratulierte dem neuen Verbandsgeschäftsführer Dr. Stefan Kohl zu seiner verantwortungsvollen Aufgabe. „Die ausgezeichnete Arbeit des Verbandes wurde bereits mehrfach zertifiziert. Ich bin mir sicher, dass diese Erfolgsgeschichte auch weiterhin fortgeführt wird.“

Mit den Mitgliedsgemeinden Bremervörde, Geestequelle, Gnarrenburg, Selsingen, Tarmstedt, Sittensen und der Stadt Zeven umfasst der 1958 gegründete Wasserverband Bremervörde ein Versorgungsgebiet von rund 950 Quadratkilometern. Aus den vier Werken in Tarmstedt, Oerel, Minstedt und Groß Meckelsen sowie der Druckerhöhungsanlage in Brillit werden im Jahr für rund 19.000 Haushalte ca. 6,8 Millionen Kubikmeter Wasser gefördert. „Aufgabe des Verbandes ist es, den Mitgliedern und Kunden gutes Wasser zu einem angemessenen günstigen Preis zu liefern“, so der Verbandsvorsitzende Erwin Busch.


Grundmann betonte: „Die Qualität unseres Wassers ist sehr gut und soll es bleiben. Die Bundesregierung hat es sich daher als Ziel gesetzt, den Gewässerschutz weiter zu verstärken“. Die Wasserversorgung sei ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Hier müssten die Handlungsspielräume der Kommunen auch weiterhin gewahrt bleiben.
Die von der rot-grünen Landesregierung geplante Anhebung der Wasserentnahmegebühr – des sogenannten Wassercents – um 47 Prozent sei ein erneuter Griff in die Taschen der Bürger. „Es geht nicht darum, Wasser zu sparen, sondern Haushaltslöcher zu stopfen“, so Grundmann.