Bund bewilligt weitere 99 Millionen für A26

Eine gute Nachricht für die Region: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann erklärte, dass der Bund weitere 99 Millionen Euro für die Anbindung der A 26 von der Anschlussstelle Buxtehude bis Neu Wulmstorf (B 3 neu) bewilligt habe. Diese Information erhielt der Abgeordnete persönlich vom Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und Infrastruktur, Enak Ferlemann.

Damit ist auch der nächste Autobahnabschnitt ausfinanziert. Die Fortsetzung der Autobahn Richtung Hamburg geht also mit einem großen Schritt weiter, so Grundmann. Er dankte Ferlemann ausdrücklich für seinen Einsatz. „Das ist ein wichtiges Signal für die Region. Damit zeigt der Bund, dass es ihm mit der Realisierung ernst ist und das Bauvorhaben A 26 mit seinen Anschlussstellen mit Hochdruck weiter fortgesetzt wird. Allen Unkenrufen zum Trotz wird uns dies auch bei der A 20 mit fester Elbquerung bei Wischhafen gelingen. Auf Ferlemann ist Verlass!“, so Grundmann.

Grundmann lobt, dass sich der Zeitraum für den zwischenzeitlichen Endpunkt der A 26 in Jork damit ebenfalls verkürzt und sieht den Ball jetzt beim Land. „Ich hoffe sehr im Interesse der Menschen in der Region, dass die Landesregierung in Hannover möglichst schnell handelt! Denn die Finanzierung der Autobahn ist Bundessache. Der Bau ist jetzt aber Angelegenheit des Landes.“ Der Unionspolitiker schließt sich dabei der aktuellen Forderung von Landrat Michael Roesberg an und fordert von der niedersächsischen Landesstraßenbaubehörde die beidseitige Öffnung der A 26 für PKW von Stade bis Jork. „Bei einer avisierten Fertigstellung des nächsten A 26 Bauabschnitts bis 2019 werden wir hier zwar hart auf die Probe gestellt und müssen die Auswirkungen im Auge behalten, aber da führt kein Weg drum herum“. Den LKW Verkehr sieht Grundmann aber in der Zwischenzeit weiterhin auf der B 73. „Etwas anderes wäre für die Anwohner nicht zumutbar.“

Grundmann sieht in der Bewilligung der Gelder einen weiteren Beweis dafür, dass die Bundesregierung gegebene Zusagen einhält und dabei die richtigen Prioritäten setzt: „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist für eine gute Zukunft der Region entscheidend! Jetzt ist der Norden mit seinen wichtigen Hafenhinterlandanbindungen dran.“
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