Grundmann fordert Erhalt des Wasser- und Schifffahrtsamts

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann informierte sich bei einem Besuch des Wasser-und Schifffahrtsamts – Außenbezirk Stade – über Aufgaben und Perspektiven der Mitarbeiter. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Diese sieht die Straffung der Strukturen, den Abbau von Bürokratie und einen erheblichen Personalabbau im ganzen Bundesgebiet vor. Nach Gerüchten um mögliche Standortschließungen sorgen sich nun die Beschäftigten in Stade um ihre Arbeitsplätze.

Oliver Grundmann nahm die Befürchtungen der Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes mit großem Verständnis zur Kenntnis. Er versprach, seinen Einfluss zu nutzen, um den WSV-Standort Stade langfristig zu erhalten und die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in die richtige Richtung zu lenken. „Gerade unser Revier mit seinen zahlreichen Nebenflüssen erfordert eine besondere Ortskenntnis. Daher ist der Stader Standort des WSV unverzichtbar“, so Grundmann.

Inhaltlich – so versicherte Grundmann – werde die Arbeit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes durch die Reform nicht beeinträchtigt. Insbesondere bei der Privatisierung von Teilaufgaben bestehe aber noch viel Diskussionsbedarf.