Besuch beim Biogasanlagenhersteller MT-Energie

Die Neuordnung der Energieversorgung in Deutschland gehört zu den wichtigsten Projekten der Bundesregierung. Insbesondere der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien sorgt aktuell für erhebliche Diskussionen. Grund genug für den CDU-Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann, sich beim Zevener Biogasspezialisten MT-Energie aus erster Hand über die möglichen Auswirkungen der erneuten Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) auf die Biogasbranche zu informieren.

Begleitet wurde Grundmann von Hermann Luttmann, Landrat des Landkreises Rotenburg (Wümme), dem Landtagsabgeordneten Hans-Heinrich Ehlen, dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Heinz-Günter Bargfrede, sowie Volkhard Kownetka, der aktuell für das Bürgermeisteramt der Samtgemeinde Zeven kandidiert.


Markus Niedermayer, Geschäftsführer der MT-Energie GmbH, und Firmengründer Christoph Martens betonten gegenüber den Politikern die besondere Bedeutung der Biogastechnologie innerhalb der Erneuerbaren Energien: So könnten Biogasanlagen nicht nur Energie problemlos speichern und grundlastfähigen Strom liefern, sondern diesen sogar bedarfsgerecht produzieren. Dank dieser positiven Eigenschaften seien Biogasanlagen in der Lage, eine wertvolle und systemrelevante Ausgleichsfunktion für das stark schwankende Energieaufkommen von Windkraft- Photovoltaikanlagen einzunehmen. Für die zukünftige Energieversorgung sei dies von besonderer Bedeutung.


„Die Biogasbranche ist gerade für unseren ländlichen Raum ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Viele Gemeinden haben von den großflächigen Investitionen profitiert. Firmen wie die MT-Energie sind bedeutende Arbeitgeber in unserer Region. Diese Entwicklung darf nicht aufs Spiel gesetzt werden“, so Oliver Grundmann. Bei den anstehenden Beratungen der EEG-Novelle müssten übermäßige Belastungen für einzelne Branchen vermieden und die weitere Zukunftsfähigkeit der Bioenergie sichergestellt werden.