Grundmann auf Nachtstreife mit Polizeiinspektion Stade

06.06.2017

Abgeordneter begrüßt härtere Bestrafung von Angriffen auf Einsatzkräfte.

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann hat am Pfingstwochenende eine nächtliche Streifenfahrt der Polizeiinspektion Stade begleitet. Die Arbeitsroutine der Beamten, Gefahrenlagen und spezielle Herausforderungen polizeilicher Arbeit im ländlichen Raum standen im Mittelpunkt seiner Visite.

„Bei meinem ‚Nah dran – packt an!‘ Praktikum konnte ich wertvolle Praxiserfahrungen sammeln. Unsere Polizeikräfte leisten einen fordernden und riskanten Job und verdienen dafür höchsten Respekt. Die täglichen Herausforderungen und Gefahrenlagen der Kollegen kennenzulernen, war ein eindrucksvolles Erlebnis. Wir müssen unseren Polizeikräften den Rücken stärken und sie bestmöglich für ihre Arbeit ausrüsten. Dazu gehört auch, dass tätliche Angriffe auf Einsatzkräfte härter bestraft werden. Dies haben wir kürzlich gesetzlich verankert. Jetzt ist es an den Gerichten, hier tätig zu werden und ein Zeichen zu setzen, dass Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte nicht toleriert werden“ so Grundmann.

Künftig stehen alle tätlichen Angriffe auf Vollstreckungsbeamte unter einer Strafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren Haft. Bisher galt diese Strafandrohung nur für Angriffe während Vollstreckungshandlungen, z. B. bei Festnahmen. Mit bis zu einem Jahr Haft wird künftig bestraft, wer an einer Unfallstelle gafft oder die Rettungsgasse auf der Autobahn blockiert und somit die Arbeit der Rettungskräfte behindert.

Nach dem Praktikum sprach sich Grundmann ebenfalls für eine bauliche Modernisierung der Polizeidienststelle aus: „Hier muss das Land dringend seine Hausaufgaben machen. Der Zustand ist so unhaltbar“.