Chemische Industrie feste Säule des Standortes Stade

03.08.2017

Im Rahmen seiner Wahlkreistour hat der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann den Stader Standort des globalen Chemieunternehmens und Herstellers von Pflanzenschutzmitteln, Cheminova, besucht.

„Auch 30 Jahre nach meiner Ausbildung zum Chemielaboranten liegt mir die Chemie immer noch am Herzen. Deshalb hat es mich gefreut, wieder in den Laborkittel schlüpfen zu dürfen und mich über die aktuellen technischen Entwicklungen und die Herausforderungen der Branche zu informieren“, so Grundmann.

Nach einem Gespräch mit Geschäftsführerin Ursula Lüttmer-Ouazane folgte ein Rundgang durch die Produktionsanlagen des Betriebs. „Ohne Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung fällt die Ernte oft nur mager aus. Die Mitarbeiter von Cheminova ermöglichen mit ihrer Forschung und Produktion den Erfolg unserer Landwirtschaft. Dabei wurde die Umweltverträglichkeit der Pflanzenschutzmittel in den vergangenen Jahren erheblich verbessert“, betont Grundmann. Im Gespräch mit Mitarbeitern war die fehlende gesellschaftliche Akzeptanz für die chemische Industrie zuvor als großes Problem für die Branche genannt worden.

Für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Stade seien der Breitbandausbau sowie der Weiterbau der A26 wichtige Voraussetzungen. Hier sei man in dieser Legislaturperiode bereits einen großen Schritt vorangekommen. „Bis 2020 investieren wir 4 Milliarden Euro in den dringend benötigten Breitbandausbau. Zudem ist es uns gelungen, die A26 und die A20 in den vordringlichen Bedarf des Verkehrswegeplans zu bringen. Jetzt muss endlich Asphalt in die Region kommen. Weitere Verzögerungen darf es nicht geben. Autobahnen sind die Lebensadern einer modernen Volkswirtschaft. Unsere Region braucht eine gute Infrastruktur, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Grundmann.