Blaulichtgrillen auf der Elbe mit Deutschlands THW-Präsident Albrecht Broemme

29.06.2018

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann lud in diesem Jahr erneut zum traditionellen Helferfest ein. In Kooperation mit Marcus Schlichting, dem Bezirksleiter der DLRG, war er Gastgeber für Helfer aller Hilf- und Rettungsorganisationen der Region und holte sie mit ins Boot. Der Abgeordnete begrüßte als Ehrengast Albrecht Broemme, den deutschen Präsident des Technischen Hilfswerks, den er eigens aus Berlin zum Blaulichtgrillen nach Stadersand eingeladen hatte. Rund 100 Helfer von DLRG, DRK, Feuerwehr, Johanniter, Malteser und THW folgten der Einladung. Ein besonderes Highlight diesmal: Grillen mit der Transportfähre „Elbclearing 8“ auf der Elbe.

Grundmann zeigte sich in seiner Ansprache über zunehmende verbale Aggressionen und körperliche Angriffe auf Hilfs- und Rettungskräfte erschüttert. „Entgleisungen und Übergriffe auf Helfer sind schlimme Angriffe auf unser gesellschaftliches Fundament der Mitmenschlichlichkeit und des Zusammenhaltes. Dies werden wir nicht zulassen. Daher haben wir als Gesetzgeber den Strafrahmen deutlich erhöht und müssen gegen solche Auswüchse weiter konsequent vorgehen.“

Grundmann freute sich gleichfalls über die große Resonanz. „Das Helferfest wachse immer weiter zu einer Plattform des Miteinanders und Austauschs untereinander. In diesem Rahmen werden wertvolle Brücken gebaut. Das Blaulichtgrillen ist für mich ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung in meinem Jahreskalender“, so Grundmann.

Der aus Berlin angereiste Ehrengast Albrecht Broemme freute sich mit den Ehrenamtlichen aller Organisationen und würdigte das Helferfest als wertvolles Band zwischen dem örtlichen Bundestagsabgeordneten und den regionalen Helferorganisationen. „Solche Zeichen der Wertschätzung tun gut und sind ein Motivationsimpuls für die Arbeit unserer Helfer. Dank an Oliver Grundmann und Markus Schlichting, die uns hier alle mit ins Boot geholt haben.“

Sönke Hartlef, Stader Bürgermeisterkandidat, dankte ebenfalls herzlich und wollte seine Teilnahme als Zeichen der Verbundenheit verstanden wissen. Hartlef versprach dabei volle Unterstützung für die Engagierten. „Den ehrenamtlich Verantwortlichen muss seitens der Stadt endlich ein fester Ansprechpartner zur Seite gestellt werden“, nahm er die immer wieder vorgetragene Kritik in Vereinen, Verbänden und Institutionen aus der Hansestadt auf.